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Hetzer von Guben will für die NPD ins Stadtparlament

25.09.2008 / Brandenburg Berührungsängste mit gewaltbereiten Neonazis hat die NPD längst nicht mehr: Bei der Kommunalwahl in Brandenburg tritt für die Rechtsextremisten der verurteilte Rädelsführer der Hetzjagd von Guben an, bei der 1999 ein Algerier starb. Die NPD verharmlost die Tat und spricht von Resozialisierung.

Farid Guendoul alias Omar Ben Noui verblutet binnen 15 Minuten. Das splitternde Glas hat die Hauptschlagader in der rechten Kniekehle des Algeriers zerfetzt, als er die Haustür des Plattenbaus an der Hugo-Jentsch-Straße 14 eingetreten hat und durch das Loch ins Haus gekrochen ist - auf der panischen Flucht vor einer wütenden Meute Neonazis, die es auf ihn und seine beiden Freunde abgesehen hat.

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Quelle: www.spiegel.de, 25.09.2008

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